Lösung nach Betriebsart
GastroDok für Lieferdienste und Pizzerien: Software und Pflicht-Dokumente
Das Wichtigste in Kürze
Pizzerien und Lieferdienste zahlen Lieferplattformen 13–30 % Provision je Bestellung — bei Abholbestellungen ist dieses Geld verschenkt. GastroDok liefert eine eigene Bestellseite für Abholung für 29 € im Monat ohne Provision, die auf Ihrer QR-Speisekarte aufsetzt, dazu Kalkulation je Pizza mit Wareneinsatz, Stundenzettel für Fahrer und Minijobber und das HACCP-Konzept für Küche und Auslieferung.

Was im Alltag anfällt
Eine Pizzeria mit 40 % Abholanteil führt jede dritte Bestellung über ein Portal, obwohl der Gast sie selbst abholt. Bei 8.000 € Abholumsatz im Monat und 15 % Provision sind das 1.200 € — jeden Monat. Eine eigene Bestellseite, die Sie auf dem Flyer, im Google-Profil und auf dem Pizzakarton bewerben, holt diesen Anteil zurück.
Die Karte einer Pizzeria hat viele Varianten: Größen, Extras, Halb-Halb, vegane Optionen. Eine digitale Karte mit Kategorien je Größe hält das übersichtlich und zeigt Allergene je Pizza — ohne dass die gedruckte Karte bei jeder Änderung neu muss.
Fahrer und Küchenkräfte sind häufig Minijobber oder kurzfristig Beschäftigte. Für sie gelten Sofortmeldung, Arbeitszeitaufzeichnung nach § 17 MiLoG und, bei privatem Pkw, Fragen zu Versicherung und Kilometergeld. Der Zoll prüft in der Lieferbranche regelmäßig.
Passende Werkzeuge und Vorlagen
| Aufgabe | Werkzeug | Preis | Art |
|---|---|---|---|
| Eigene Bestellseite für Abholung, 0 % Provision | Bestellsystem für Abholung | 29 €/Monat oder 290 €/Jahr | Abo |
| Karte mit Größen als Positionen und Allergenen je Pizza | Digitale QR-Speisekarte | ab 0 €, Pro 9 €/Monat | Abo |
| Wareneinsatz und Verkaufspreis je Pizza | Kalkulations-Toolkit (Excel) | einmalig 49 € | Einmalkauf |
| Stundenzettel für Fahrer und Minijobber | Stundenzettel-Vorlage (MiLoG) | kostenlos | Kostenlos |
| Minijob-Verträge, Sofortmeldung, Einarbeitung | HR-Toolkit | einmalig 49 € | Einmalkauf |
| HACCP-Konzept für Küche und Auslieferung | HACCP-Komplettpaket | einmalig 59 € | Einmalkauf |
| Google-Bewertungen professionell beantworten | Google-Review-Toolkit | einmalig 29 € | Einmalkauf |
| Kasse: Verfahrensdokumentation und Kassenbuch | GoBD- & Kassen-Paket | einmalig 59 € | Einmalkauf |
Alle Preise inkl. USt. Abos 14 Tage kostenlos testen, monatlich kündbar; Einmalkäufe ohne Abo, dauerhaft nutzbar. Vollständige Übersicht unter Preise
Pflichten für Lieferdienste und Pizzerien im Überblick
- Allergene auch bei Lieferung
- Die Allergeninformation muss vor Kaufabschluss verfügbar sein — auf der Bestellseite, nicht erst auf dem Lieferschein (Art. 14 LMIV für Fernabsatz). Allergenkennzeichnung
- Mehrwertsteuer bei Lieferung
- Gelieferte und abgeholte Speisen sind Lieferungen mit 7 % USt; die Lieferpauschale selbst unterliegt 19 %. Kasse und Bestellseite müssen das trennen. Mehrwertsteuer
- Zollprüfung und Schwarzarbeit
- Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit prüft Lieferdienste gezielt: Sofortmeldung, Ausweispflicht, Stundenaufzeichnung, Mindestlohn. Zollprüfung
- Temperatur bei Auslieferung
- Heiße Speisen sollen bis zur Übergabe mindestens 65 °C halten; Kühlware maximal 7 °C. Die Auslieferung gehört in die HACCP-Gefahrenanalyse. Kerntemperatur-Tabelle
- Mehrweg bei Lieferung
- Auch gelieferte Speisen in Einwegverpackung erfordern eine Mehrwegalternative — mit Rücknahmepflicht für den Anbieter. Mehrwegangebotspflicht
Diese Übersicht unterstützt Ihre Eigenkontrolle und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall.
In drei Schritten starten
- 1QR-Karte anlegen: Pizzen je Größe als eigene Position (z. B. 26 cm / 32 cm), Allergene und Zusatzstoffe je Position.
- 2Bestellsystem 14 Tage testen: Abholfenster in 15-Minuten-Slots, Kapazität nach Ofenleistung, Link auf Flyer, Karton und Google-Profil.
- 3Provision der letzten drei Monate für Abholbestellungen ausrechnen — das ist Ihr Einsparziel; nach vier Wochen gegenprüfen.
Was GastroDok für Lieferdienste und Pizzerien nicht ist
GastroDok liefert nicht aus, hat keine Fahrer-App, keine Routenplanung und keine Anbindung an Lieferando oder Uber Eats. Es ergänzt die Plattformen um den Kanal, den Sie selbst kontrollieren: Abholung. Lieferbestellungen laufen weiter über Ihre bisherigen Wege.
Häufige Fragen
- Ersetzt die Bestellseite Lieferando?
- Nein, sie ersetzt die Provision auf Abholbestellungen. Für Neukunden bleibt die Plattform ein Kanal; Stammgäste bestellen direkt bei Ihnen.
- Können Gäste Extras und Größen wählen?
- Größen legen Sie als eigene Positionen mit eigenem Preis an; die Bestellseite übernimmt sie aus der QR-Karte. Eine Extras-Auswahl mit Aufpreis gibt es derzeit nicht — Sonderwünsche klären Sie wie bisher bei der Abholung.
- Wie bekomme ich Gäste auf die eigene Bestellseite?
- Über den Link im Google-Unternehmensprofil, einen QR-Code auf Karton und Flyer, den Instagram-Bio-Link und einen Hinweis auf jedem Plattform-Lieferschein — der Vergleich Lieferando-Alternative beschreibt die Reihenfolge.
- Was gilt für Fahrer mit eigenem Auto?
- Kilometergeld ist steuerfrei bis 0,30 €/km, die Kfz-Versicherung des Fahrers muss gewerbliche Nutzung kennen. Der Stundenzettel erfasst Fahrzeiten als Arbeitszeit.
- Gibt es die Stundenzettel für Fahrer kostenlos?
- Ja. Die MiLoG-Stundenzettel-Vorlage gibt es als PDF, Word und Excel ohne Kauf; im Portal führen Sie sie online mit automatischer Stundenberechnung.
Weiterlesen
- Lieferando-Alternative: die Rechnung
- Kurzfristige Beschäftigung
- Sofortmeldung in der Gastronomie
- Wareneinsatz berechnen
Andere Betriebsarten: Restaurant · Café & Bäckerei · Bar & Kneipe · Imbiss & Foodtruck · Hotel & Pension · Catering & Events · Kantine, Kita, Schule & Pflege