Digitale Stempelkarte für Cafés, Bäckereien und Restaurants – ohne App, ohne Anmeldung

Zuletzt aktualisiert: · GastroDok-Redaktion · Redaktionell geprüft von der GastroDok-Redaktion

Das Wichtigste in Kürze

Mit der digitalen Stempelkarte von GastroDok scannen Ihre Gäste einen QR-Code, haben die Karte im Handy und sammeln Stempel ohne App, ohne Konto und ohne ihre Daten preiszugeben; Sie stempeln an der Theke per Einmal-Code, Kamera-Scan oder Kartencode, legen Sperrzeit, Prämie und Verfall selbst fest und sehen in der Statistik, wie viele Gäste wiederkommen. Kostenlos bis 3 aktive Karten je Betrieb; mit QR-Speisekarte Pro (9 € im Monat oder 90 € im Jahr inkl. USt) unbegrenzt viele Karten, bis zu 5 Betriebe.

Beispielansicht: digitale Stempelkarte auf dem Smartphone (Illustration)
So sieht der Gast seine Karte: gesammelte Stempel als Symbol, das letzte Feld steht für die Prämie.

So funktioniert es in drei Schritten

1. Einrichten

Im Konto legen Sie fest, wofür es einen Stempel gibt, wie viele Stempel die Prämie bringen, welche Prämie es ist, wie lange Stempel gültig bleiben und wie viel Zeit zwischen zwei Stempeln liegen muss. Ein Link zu Ihrem Impressum ist Pflicht.

2. QR-Code teilen oder Tischkarte drucken

Der QR-Code führt auf Ihre Stempelkarten-Seite. Sie laden ihn als PNG, als A4-Aushang oder als A6-Tischkarten herunter und stellen ihn an Kasse, Tisch oder Schaufenster auf.

3. Stempeln und einlösen

Der Gast öffnet die Karte mit dem Handy. An der Theke zeigen Sie einen Einmal-Code, scannen den Code des Gastes oder tippen seinen Kartencode ein. Ist die Karte voll, lösen Sie die Prämie mit einem Klick ein.

Was die Karte kann

Auf dem Home-Bildschirm, auch offline

Gäste legen die Karte wie eine App auf den Startbildschirm. Ohne Netz zeigt das Handy den zuletzt geladenen Stand an.

Erinnerung per Mitteilung

Kurz vor der vollen Karte oder vor dem Verfall der Stempel kann eine Mitteilung kommen – nur wenn der Gast das ausdrücklich erlaubt. Gespeichert wird dafür keine Person, nur die Push-Adresse des Browsers.

Theken-Modus mit PIN

Ein Tablet oder Handy an der Kasse koppeln Sie einmal als Servicegerät. Ihr Team stempelt dort mit PIN, ohne Zugang zu Ihrem Konto.

Kiosk-Modus

Das Gerät zeigt im Vollbild einen Stempel-QR, der sich jede Minute erneuert. Verlassen lässt sich der Modus nur mit PIN.

Gast-QR und Kartencode

Jede Karte hat einen sechsstelligen Kartencode und einen QR-Code, der sich minütlich ändert. Ein abfotografierter Code ist dadurch nach kurzer Zeit wertlos.

Logo (QR-Pro), Farbe und 20 Symbole

Ihr Logo, Ihre Akzentfarbe und eines von 20 Stempel-Symbolen – vom Kaffeebecher bis zur Pizza – erscheinen auf der Gastseite und auf den Aushängen.

Statistik von 7 bis 365 Tagen

Neue Karten, Stempel, eingelöste Prämien, Einlösequote, aktive Karten und Stempel je Woche – wahlweise für 7, 30, 90 oder 365 Tage.

CSV-Export (QR-Pro)

Alle Ereignisse des gewählten Zeitraums laden Sie als CSV für Ihre eigene Auswertung herunter; die Karten erscheinen darin nur als anonyme Kurzkennung.

Gastseite in vier Sprachen

Deutsch, Englisch, Türkisch und Italienisch. Die Sprache richtet sich nach dem Handy des Gastes und lässt sich umschalten.

Aushang A4 und Tischkarten A6

Druckfertige PDFs mit QR-Code, Prämie und Hinweis auf die Teilnahmebedingungen – zum Ausdrucken im eigenen Büro.

Für welche Betriebe

Café

Im Café zählt der Stammgast, der morgens auf dem Weg zur Arbeit seinen Cappuccino holt. Bewährt hat sich der zehnte Kaffee als Prämie, also neun gekaufte Getränke und das Heißgetränk nach Wahl gratis. Wer Kuchen stärker verkaufen will, vergibt einen zweiten Stempel für Kaffee mit Gebäck. Mit einer Sperrzeit von einer Stunde verhindern Sie, dass eine Gruppe alle Stempel auf eine einzige Karte sammelt. Den Stempel-QR stellen Sie neben die Kasse.

Bäckerei & Konditorei

In der Bäckerei kaufen viele Kundinnen und Kunden täglich, aber in kleinen Beträgen. Acht Stempel für je einen Einkauf ab einem Mindestbetrag, den Sie in der Stempelregel nennen, und danach ein Stück Kuchen oder ein kleines Brot sind ein gut kalkulierbarer Rahmen. Für die Konditorei passt eher eine längere Karte: zwölf Stempel und eine Tortenschnitte. Im Kiosk-Modus am Tresen braucht die Verkäuferin dafür keinen weiteren Handgriff.

Eisdiele

Die Eisdiele hat Saison und Stoßzeiten. Eine kurze Karte mit sechs Stempeln – eine Kugel gratis ab der sechsten Waffel – füllt sich noch im selben Sommer. Setzen Sie die Gültigkeit so, dass Stempel über den Winter nicht verfallen, damit die Karte im Frühjahr wieder Gäste zurückholt. Wenn Gäste Mitteilungen erlauben, erinnert die Karte vor dem Verfall daran. An heißen Tagen beschleunigt der Kartencode das Stempeln in der Schlange.

Pizzeria & Lieferdienst

Bei der Pizzeria ist der Bon höher, deshalb genügen meist acht Stempel bis zur Prämie, etwa eine Pizza Margherita oder ein Getränk zur Bestellung. Für Abholer stempeln Sie an der Theke per Gast-QR. Bei Lieferungen nennt der Fahrer oder die Kasse den Kartencode des Gastes, sofern Sie das telefonisch abfragen. Eine Höchstzahl von einem Stempel je Besuch hält die Karte fair, auch wenn eine Familie drei Pizzen bestellt.

Imbiss & Döner

Am Imbiss muss alles schnell gehen: Der Gast hält sein Handy hin, das Servicegerät liest den Gast-QR, fertig. Zehn Stempel für zehn Döner oder Currywurst-Menüs und danach ein Menü gratis versteht jede und jeder sofort. Wer einen kleineren Anreiz möchte, gibt nach sechs Stempeln ein Getränk aus. Die Gastseite auf Türkisch und Englisch hilft, wenn das Publikum gemischt ist.

Bar & Kneipe

In Bar und Kneipe eignet sich die Karte für den Stammtisch oder die Happy Hour: acht Stempel für acht Besuche und danach ein Bier oder ein alkoholfreier Cocktail. Prämien mit Alkohol sollten Sie nur an Erwachsene ausgeben und das in den Bedingungen nennen. Eine Sperrzeit von mehreren Stunden sorgt dafür, dass es einen Stempel je Abend gibt und nicht je Runde.

Papier, Wallet-App oder GastroDok?

PapierkarteWallet-Anbieter (Anbieter wie stmpr oder ähnliche)GastroDok
App nötigNeinNein, läuft über Apple Wallet oder Google WalletNein, läuft im Browser des Handys
Anmeldung nötigNeinIn der Regel jaNein
Gästedaten beim Betreiber (Name, E-Mail)KeineName und E-Mail werden erfasstKeine
ErinnerungenKeineÜber Wallet-BenachrichtigungenPer Mitteilung, nur nach Zustimmung des Gastes
StempelnStempel oder LochzangeScan durch den BetriebEinmal-Code, Kamera-Scan oder Kartencode
Mehrfachstempel-SchutzEigener Stempel, fortlaufende NummernJe nach AnbieterSperrzeit und Höchstzahl je Besuch, Einmal-Codes
StandorteEigene Karten je StandortStaffelpreise je StandortEin Programm je Betrieb, bis zu 5 Betriebe in QR-Pro
MitarbeiterJeder mit Zugriff auf den StempelJe nach AnbieterServicegerät mit PIN, ohne Inhaber-Login
Preis (brutto, DE)DruckkostenAb ca. 13 € je Standort und MonatKostenlos bis 3 aktive Karten je Betrieb; unbegrenzt mit QR-Pro für 9 € im Monat oder 90 € im Jahr

Stand Oktober 2026, nach Angaben der Anbieter; GastroDok-Angaben beziehen sich auf QR-Pro.

Stammgast-Rechner

Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein. Der Rechner zeigt, was eine volle Karte Sie kostet und welcher Umsatz zusätzliche Besuche bringen würden.

Effektiver Nachlass für den Gast
8,4 %
Ihre Kosten je voller Karte (Wareneinsatz)
1,07 €
Kosten in % vom Nettoumsatz einer Karte
2,5 %
Zusatzumsatz im Jahr, wenn 10 % der Gäste einen Besuch pro Monat mehr machen
1.620,00 € brutto · 1.514,02 € netto

So rechnen wir

  • Umsatz je voller Karte (brutto) = Stempel bis zur Prämie × Durchschnittsbon
  • Effektiver Nachlass = Prämienwert ÷ Umsatz je voller Karte (brutto)
  • Kosten je voller Karte = Prämienwert ÷ (1 + USt-Satz) × Wareneinsatz in %
  • Kosten in % vom Nettoumsatz = Kosten je voller Karte ÷ (Umsatz je voller Karte ÷ (1 + USt-Satz))
  • Zusatzumsatz im Jahr (brutto) = Gäste je Woche × 10 % × 12 Besuche × Durchschnittsbon; netto = brutto ÷ (1 + USt-Satz)

Annahme: ein Stempel je Besuch, keine Willkommensstempel. Das Szenario für den Zusatzumsatz ist eine Annahme, keine Prognose.

Datenschutz

  • Verantwortlich für die Stempelkarte ist Ihr Betrieb. GastroDok verarbeitet die Daten als Auftragsverarbeiter in Ihrem Auftrag.
  • Gespeichert werden nur Kartennummer, Kartencode, ein Prüfwert und die Zeitpunkte von Stempeln und Einlösungen. Namen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern werden nicht erfasst.
  • Mitteilungen gibt es nur, wenn der Gast zustimmt. Gespeichert wird dafür ausschließlich die Push-Adresse seines Browsers; widerruft er, wird sie gelöscht.

Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Brauchen meine Gäste eine App?

Nein. Der Gast scannt den QR-Code mit der Kamera und die Karte öffnet sich im Browser. Wer möchte, legt sie auf den Home-Bildschirm. Ein Konto, eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer sind nicht nötig.

Was passiert, wenn der Gast das Handy wechselt?

Die Karte ist an das Gerät gebunden. Auf der Karte gibt es einen Übertragungslink, den der Gast kopieren oder teilen und auf dem neuen Handy öffnen kann; danach liegt die Karte mit allen Stempeln dort. Ohne diesen Link lässt sich eine verlorene Karte nicht wiederherstellen.

Wie verhindere ich, dass sich Gäste selbst Stempel geben?

Stempel gibt es nur über einen Einmal-Code an der Theke, den sich minütlich ändernden Gast-QR oder den Kartencode, den Ihr Team eingibt. Jeder Einmal-Code gilt zwei Minuten und nur einmal. Zusätzlich legen Sie eine Sperrzeit zwischen zwei Stempeln und eine Höchstzahl je Besuch fest.

Kann mein Personal ohne meinen Login stempeln?

Ja. Sie koppeln ein Tablet oder Handy als Servicegerät und schützen es mit einer PIN. Ihr Team stempelt, scannt und löst Prämien ein, sieht aber weder Ihre Einstellungen noch Ihr Abo. Ein gekoppeltes Gerät können Sie jederzeit widerrufen.

Funktioniert das auch an mehreren Standorten?

Ja. Jeder Betrieb in Ihrem Konto bekommt ein eigenes Programm mit eigenem QR-Code, eigener Prämie und eigener Statistik. In QR-Pro sind bis zu fünf Betriebe enthalten.

Was kostet die digitale Stempelkarte?

Kostenlos bis 3 aktive Karten je Betrieb; mit QR-Speisekarte Pro (9 € im Monat oder 90 € im Jahr inkl. USt) unbegrenzt viele Karten, bis zu 5 Betriebe. Eine Gebühr je Stempel oder je Gast fällt nicht an.

Kann ich die Karte in Apple Wallet oder Google Wallet speichern?

Derzeit nicht. Gäste legen die Karte auf den Home-Bildschirm ihres Handys, wo sie wie eine App startet. Eine Wallet-Anbindung ist in Vorbereitung; einen Termin nennen wir erst, wenn sie fertig ist.

Darf ich Treuekarten rechtlich anbieten?

Ja. Rabattgesetz und Zugabeverordnung wurden 2001 aufgehoben; Treuekarten sind seitdem grundsätzlich zulässig. Die Bedingungen müssen Sie aber vollständig und klar angeben, etwa Prämie, Stempelregel und Verfall. Fehlen wesentliche Angaben, besteht ein Irreführungsrisiko nach dem UWG. Dies ist keine Rechtsberatung.

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