Lösung nach Betriebsart

GastroDok für Gemeinschaftsverpflegung: Software und Pflicht-Dokumente

Das Wichtigste in Kürze

Gemeinschaftsverpflegung verpflegt empfindliche Personengruppen — Kinder, Kranke, Senioren — und unterliegt strengeren Hygieneanforderungen als ein Restaurant: Rückstellproben, Lebensmittelauswahl nach DGE-Standards, Ausgabezeiten, Nachweisordner für Träger und Aufsicht. GastroDok liefert vier spezialisierte HACCP-Pakete für Schulküche, Kita, Kantine und Pflege/Klinik zu je 89 € als Einzellizenz oder 267 € als Trägerlizenz für alle Einrichtungen eines Trägers — mit Bestellung auf Rechnung für öffentliche Auftraggeber.

Seite aus einem GastroDok HACCP-Konzept mit Kontrollformular

Was im Alltag anfällt

Eine Schulmensa mit Ausgabeküche, ein Hort mit Frühstücksangebot, eine Betriebskantine mit Buffet oder eine Stationsküche im Pflegeheim: Alle vier haben eine Küchenleitung, die neben dem Kochen die Eigenkontrolle organisieren muss — und einen Träger, der bei der nächsten Kontrolle die Unterlagen sehen will.

Die Anforderungen unterscheiden sich im Detail: Kitas dürfen bestimmte Lebensmittel für unter Fünfjährige nicht anbieten, Pflegeeinrichtungen regeln mitgebrachte Lebensmittel und Speisenverteilung auf Stationen, Kantinen betreiben Automaten und Selbstbedienung, Schulen arbeiten mit Caterern und Ausgabeküchen. Ein allgemeines HACCP-Konzept aus der Gastronomie passt hier nur zur Hälfte.

Träger mit mehreren Einrichtungen brauchen zudem ein einheitliches System: dieselben Formulare, dieselben Kontrollintervalle, ein Nachweisordner, der in jeder Einrichtung gleich aussieht. Das spart Schulung und macht Prüfungen vergleichbar.

Passende Werkzeuge und Vorlagen

AufgabeWerkzeugPreisArt
HACCP-Eigenkontrolle für Schulmensa, Ausgabeküche, SchulkioskHACCP-Paket Schulverpflegungeinmalig 89 €, Trägerlizenz 267 €Einmalkauf
HACCP für Kita-Küchen und Horte inkl. LebensmittelauswahlHACCP-Paket Kitaverpflegungeinmalig 89 €, Trägerlizenz 267 €Einmalkauf
HACCP für Betriebs- und Behördenkantinen mit Buffet und AutomatenHACCP-Paket Kantineeinmalig 89 €, Trägerlizenz 267 €Einmalkauf
HACCP für Klinik-, Pflege- und SenioreneinrichtungenHACCP-Paket Pflege & Klinikeinmalig 89 €, Trägerlizenz 267 €Einmalkauf
Nährwerte je Portion für Speisepläne berechnenNährwertrechnerab 12 €/Monat oder 99 €/JahrAbo
Temperatur-, Reinigungs- und Wareneingangslisten online führenGastroDok-Portal9,90 €/Monat oder 89 €/JahrAbo
Wochenspeiseplan als Aushang mit KennzeichnungWochenspeiseplan-Vorlage (im Speisekarten-Paket)einmalig 29 €Einmalkauf
Unterweisungen mit Fälligkeits-Ampel je MitarbeiterUnterweisungs-Paketeinmalig 39 €Einmalkauf

Alle Preise inkl. USt. Abos 14 Tage kostenlos testen, monatlich kündbar; Einmalkäufe ohne Abo, dauerhaft nutzbar. Vollständige Übersicht unter Preise

Pflichten für Gemeinschaftsverpflegung im Überblick

Rückstellproben
In der Gemeinschaftsverpflegung sind Rückstellproben je Komponente (mindestens 100 g, 7 Tage bei ≤ −18 °C) behördliche Erwartung — in vielen Bundesländern Vorgabe der Überwachung. Rückstellproben
Empfindliche Personengruppen
Für Kitas, Kliniken und Pflege gelten Einschränkungen bei rohen tierischen Lebensmitteln (Rohmilch, rohes Ei, Rohwurst); die Pakete enthalten die Lebensmittelauswahl als Anweisung. Details zu den Paketen
Herkunfts- und Nährwertkennzeichnung
Speisepläne in Gemeinschaftseinrichtungen kennzeichnen Allergene und Zusatzstoffe; Nährwertangaben sind bei DGE-zertifizierten Angeboten Teil des Standards. Nährwertkennzeichnung
Belehrung nach § 43 IfSG
Küchen- und Ausgabepersonal, auch Ehrenamtliche und Praktikanten, brauchen die Belehrung mit Nachweis; Folgebelehrung alle zwei Jahre. Belehrungs-Vorlage
Nachweisordner für Träger
Träger und öffentliche Auftraggeber verlangen einen Ordner mit Konzept, Formularen, Schulungsnachweisen und Kontrollprotokollen — die Pakete liefern die Ordnerstruktur mit. Nachweisordner

Diese Übersicht unterstützt Ihre Eigenkontrolle und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall.

In drei Schritten starten

  1. 1Passendes Paket wählen (Schule, Kita, Kantine oder Pflege/Klinik), bei mehreren Einrichtungen die Trägerlizenz.
  2. 2Bestellung per Kauf oder auf Rechnung für öffentliche Auftraggeber; Download der Word- und Excel-Dateien, Anpassung an Einrichtung und Verantwortliche.
  3. 3Kontrollformulare im Portal oder auf Papier führen, Nachweisordner nach Vorlage anlegen, Belehrungen dokumentieren.

Was GastroDok für Gemeinschaftsverpflegung nicht ist

GastroDok ist kein Speiseplanungs- oder Menübestellsystem für Schulen und keine Verpflegungsabrechnung mit Chipkarten. Die Pakete liefern die Hygiene-Dokumentation; Bestellung, Abrechnung und Warenwirtschaft laufen in Ihren bestehenden Systemen.

Häufige Fragen

Was unterscheidet die Pakete vom HACCP-Komplettpaket für die Gastronomie?
Die Pakete für Gemeinschaftsverpflegung enthalten zusätzlich Hygieneplan nach IfSG, Lebensmittelauswahl für empfindliche Gruppen, Regelungen für Ausgabe, Buffet, Automaten oder Stationsküche und den Nachweisordner für Träger.
Können wir auf Rechnung bestellen?
Ja. Öffentliche Auftraggeber und Träger können auf Rechnung bestellen; Details stehen auf der Paketseite unter „Bestellung auf Rechnung“.
Was deckt die Trägerlizenz ab?
Die Nutzung desselben Pakets in allen Einrichtungen eines Trägers — etwa alle Kitas einer Kommune oder alle Häuser eines Pflegebetreibers — für 267 € statt 89 € je Einrichtung.
Sind die Dateien anpassbar?
Ja. Konzept und Anweisungen liegen als Word, Kontrollformulare als Excel vor; Sie tragen Einrichtung, Verantwortliche und Intervalle ein.
Gibt es die Pakete auch im Abo oder als Software?
Nein, bewusst nicht. Die Pakete sind Einmalkäufe ohne laufende Kosten, damit sie in kommunale Haushalte passen. Wer Formulare online führen will, ergänzt das GastroDok-Portal für 9,90 € im Monat.

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