Lösung nach Betriebsart
GastroDok für Restaurants: Software und Pflicht-Dokumente
Das Wichtigste in Kürze
Ein À-la-carte-Restaurant braucht drei Dinge zuverlässig: eine Reservierung, die keine Doppelbuchung zulässt, eine Karte, die bei jeder Preisänderung ohne Nachdruck aktuell bleibt, und eine Pflichtdokumentation, die bei der Lebensmittelkontrolle vorliegt. GastroDok liefert dafür ein Reservierungssystem für 19 € im Monat ohne Provision pro Gedeck, eine digitale QR-Speisekarte ab 0 € und fertige Vorlagen für HACCP, Kalkulation und Personal zum Einmalpreis.

Was im Alltag anfällt
Der Abend im Restaurant entscheidet sich um 17 Uhr: Wie viele Tische sind reserviert, wer kommt in welchem Zeitfenster, und wie viel Kapazität bleibt für Laufkundschaft? Wer das noch per Telefon und Reservierungsbuch führt, verliert jeden Tag Zeit am Hörer — und bei Absagen auch Umsatz, weil niemand die Lücke nachbesetzt.
Die zweite Baustelle ist die Karte. Steigt der Einkaufspreis für Rind oder Fisch, muss der Verkaufspreis nachziehen. Gedruckte Karten bremsen genau das aus: Jede Änderung kostet Layout, Druck und einen Abend mit Preisaufklebern. Dazu kommt die Kennzeichnung von Allergenen und Zusatzstoffen, die auf jeder Kartenversion stimmen muss.
Und dann ist da die Dokumentation, die niemand sehen will, bis das Ordnungsamt vor der Tür steht: HACCP-Konzept, Temperaturlisten, Reinigungspläne, Belehrungsnachweise nach § 43 IfSG, Arbeitszeitnachweise. Ein Restaurant mit zehn Mitarbeitern kommt schnell auf zwanzig Dokumente, die gepflegt sein müssen.
Passende Werkzeuge und Vorlagen
| Aufgabe | Werkzeug | Preis | Art |
|---|---|---|---|
| Tische reservieren, ohne Telefon und Doppelbuchung | Reservierungssystem | 19 €/Monat oder 190 €/Jahr | Abo |
| Karte am Tisch per QR-Code, Preise sofort aktuell | Digitale QR-Speisekarte | ab 0 €, Pro 9 €/Monat | Abo |
| Gedruckte Karte gestalten, ohne Layout-Programm | Speisekarten-Designer | 2 Designs kostenlos, Upgrade ab 9 € | Einmalkauf |
| Verkaufspreise mit Deckungsbeitrag kalkulieren | Kalkulations-Toolkit (Excel) | einmalig 49 € | Einmalkauf |
| HACCP-Konzept, Kontrolllisten, Schulungsfolien | HACCP-Komplettpaket | einmalig 59 € | Einmalkauf |
| Dienstplan mit Stundenberechnung und ArbZG-Ampel | Dienstplan-Excel | kostenlos | Kostenlos |
| Temperatur-, Reinigungs- und Wareneingangslisten online führen | GastroDok-Portal | 9,90 €/Monat oder 89 €/Jahr | Abo |
| Umsatz, Wareneinsatz und Personalquote im Blick | Controlling-Dashboard (Excel) | einmalig 49 € | Einmalkauf |
Alle Preise inkl. USt. Abos 14 Tage kostenlos testen, monatlich kündbar; Einmalkäufe ohne Abo, dauerhaft nutzbar. Vollständige Übersicht unter Preise
Pflichten für Restaurants im Überblick
- HACCP-Eigenkontrolle
- Jeder Lebensmittelbetrieb muss ein Verfahren nach den HACCP-Grundsätzen einrichten und dokumentieren (Art. 5 VO (EG) 852/2004). In der Praxis heißt das: Temperaturkontrolle, Wareneingang, Reinigung, Schädlingsmonitoring. HACCP-Konzept erstellen
- Belehrung nach § 43 IfSG
- Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt vor Tätigkeitsaufnahme, danach alle zwei Jahre Folgebelehrung durch den Arbeitgeber mit Nachweis. Belehrungs-Vorlage
- Allergene und Zusatzstoffe
- Die 14 Hauptallergene nach Art. 44 LMIV i. V. m. LMIDV und kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe müssen auf der Karte oder in einer Kladde ausgewiesen sein. Allergenkennzeichnung
- Kasse und GoBD
- Elektronische Kassen brauchen eine zertifizierte TSE (§ 146a AO), dazu eine Verfahrensdokumentation und die Belegausgabepflicht. Kassenführung GoBD
- Arbeitszeit und Mindestlohn
- Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit sind nach § 17 MiLoG aufzuzeichnen — in der Gastronomie für alle Beschäftigten. Stundenzettel-Vorlage
Diese Übersicht unterstützt Ihre Eigenkontrolle und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall.
In drei Schritten starten
- 1Konto anlegen, Betrieb eintragen, Karte mit Kategorien und Gerichten anlegen — die QR-Karte ist im Free-Plan sofort nutzbar.
- 2Reservierungssystem 14 Tage testen: Öffnungszeiten, Slots und Sitzplatzkapazität eintragen, Buchungslink ins Google-Unternehmensprofil setzen.
- 3HACCP-Komplettpaket herunterladen, an den Betrieb anpassen, Kontrolllisten im Portal oder auf Papier führen.
Was GastroDok für Restaurants nicht ist
GastroDok ist keine Kasse und ersetzt kein Kassensystem mit TSE. Es gibt keine Tischplan-Grafik, keinen Küchenmonitor und keine Warenwirtschaft mit Lagerbuchung. Wer diese Funktionen braucht, kombiniert GastroDok mit einem Kassensystem — die Module arbeiten davor und daneben.
Häufige Fragen
- Kostet die Reservierung eine Provision pro Gast?
- Nein. Das Reservierungssystem ist eine Flatrate für 19 € im Monat oder 190 € im Jahr inkl. USt. Es gibt keine Gebühr pro Gedeck und keinen Anteil am Umsatz.
- Kann ich das Reservierungssystem in meine Website einbauen?
- Ja. Jede Buchungsseite hat eine eigene Adresse, die Sie auf Ihrer Website verlinken oder in das Google-Unternehmensprofil eintragen. Eine eigene Website ist nicht Voraussetzung.
- Wie halte ich Allergene auf der QR-Karte aktuell?
- Jedes Gericht hat Felder für die Allergene A–R und Zusatzstoffe 1–6. Die Fußnoten-Legende erzeugt GastroDok automatisch; Änderungen sind sofort auf allen Tischen sichtbar.
- Brauche ich für die Vorlagen ein Abo?
- Nein. HACCP-Paket, Kalkulations-Toolkit und Controlling-Dashboard sind Einmalkäufe. Sie laden Word- und Excel-Dateien herunter und nutzen sie dauerhaft im Betrieb.
- Was passiert nach den 14 Testtagen?
- Das Abo geht in die kostenpflichtige Nutzung über, sofern Sie nicht vorher im Konto oder unter gastrodok.de/vertrag-kuendigen kündigen. Drei Tage vor Ablauf erinnern wir per E-Mail.
Weiterlesen
- Restaurant eröffnen: Checkliste
- Reservierungssysteme im Vergleich
- Menu Engineering: Karte nach Deckungsbeitrag bauen
- Personalkosten in der Gastronomie
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