Reservierungsbuch-Vorlage und Tischplan für Restaurants — kostenlos

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GastroDok-Redaktion — geprüft anhand der im Artikel zitierten Gesetze und Primärquellen.

Ein Reservierungsbuch hält fest, wer wann an welchem Tisch sitzt — und wie viele Plätze für Laufkundschaft bleiben.

Auf dieser Seite finden Sie das Reservierungsbuch als Excel-Datei mit Tagesblatt, Tagesliste, Wochenübersicht und No-Show-Log, dieselbe Fassung als PDF zum Ausdrucken und eine Tischplan-Vorlage mit Raster. Alle drei Dateien sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

GastroDok-Redaktion

Das Wichtigste in Kürze

Das kostenlose Reservierungsbuch von GastroDok besteht aus einer Excel-Datei (Blätter Tische, Tagesblatt mit Zeit-Slots 11:00–22:30 je Tisch, Tagesliste mit Status, Wochenübersicht mit Auslastung, No-Show-Log, Hinweise) und einer druckbaren PDF-Version. Dazu gibt es eine Tischplan-Vorlage als PDF mit 1-cm-Raster, Legende, Beispiel-Gastraum und Checkliste. Download ohne Anmeldung.

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So führen Sie das Reservierungsbuch

Das Reservierungsbuch hat einen festen Ablauf: Am Vortag drucken Sie das Tagesblatt aus oder öffnen es in Excel, tragen die bereits bekannten Reservierungen ein und markieren die Tische, die dadurch belegt sind. Jede neue Anfrage — am Telefon, an der Tür oder per Mail — wird sofort eingetragen, mit Uhrzeit, Personenzahl, Name, Telefonnummer, Tischnummer und einer Bemerkung für Besonderheiten. Der wichtigste Punkt ist die Disziplin: Ein Eintrag, der erst später nachgetragen wird, ist die häufigste Ursache für Doppelbelegungen.

Die Zeit-Slots im Tagesblatt laufen von 11:00 bis 22:30 in festen Schritten. Dadurch sehen Sie auf einen Blick, ob ein Tisch um 18:00 und noch einmal um 20:30 vergeben werden kann. Planen Sie zwischen zwei Belegungen desselben Tisches einen Puffer ein — in der Praxis hat sich für ein Zwei-Gänge-Essen eine Verweildauer von rund 90 Minuten plus 15 Minuten Umdecken bewährt. Wer diesen Puffer streicht, gewinnt einen Tisch und verliert die Ruhe im Service.

Am Abend hält die Tagesliste fest, welche Reservierung erschienen ist, welche abgesagt hat und welche nicht gekommen ist. Diese drei Status sind die Grundlage für die Wochenübersicht: Sie zeigt die Auslastung je Tag und macht sichtbar, an welchen Wochentagen Kapazität frei bleibt.

Tischplan zeichnen: Raster, Wege, Nummern

Ein Tischplan ist mehr als eine Skizze: Er legt fest, welche Nummer welcher Tisch trägt, wie viele Personen daran sitzen und wo Durchgänge bleiben. Die Tischplan-Vorlage bringt dafür ein 1-cm-Raster mit, eine Legende für Tischformen und Sitzplätze, ein ausgefülltes Beispiel für einen Gastraum und eine Checkliste. Zeichnen Sie zuerst die festen Elemente ein — Wände, Fenster, Tür, Theke, Durchgang zur Küche —, danach die Tische.

Für die Wege gilt: Hauptgänge großzügiger halten als Nebengänge, und Tische nicht so stellen, dass Gäste beim Aufstehen den Servierweg blockieren. Flucht- und Rettungswege müssen freibleiben; die konkreten Maße und Anforderungen ergeben sich aus der Versammlungsstätten- beziehungsweise Bauordnung Ihres Bundeslandes und den Auflagen Ihrer Betriebserlaubnis. Klären Sie den Plan im Zweifel mit der zuständigen Behörde oder Ihrer Brandschutzbeauftragten ab, bevor Sie Tische dauerhaft umstellen.

Nummerieren Sie die Tische in der Reihenfolge, in der das Personal durch den Raum geht — etwa im Uhrzeigersinn beginnend an der Tür. Das reduziert Rückfragen beim Eindecken und beim Servieren, und es passt zur Tischspalte im Reservierungsbuch. Hängen Sie den ausgefüllten Plan gut sichtbar neben dem Reservierungsbuch aus.

No-Shows senken

Nicht erschienene Gäste kosten doppelt: Der Tisch bleibt leer, und andere Anfragen wurden abgelehnt. Drei Maßnahmen wirken erfahrungsgemäß am schnellsten. Erstens die Bestätigung am Vortag: ein kurzer Anruf oder eine Nachricht mit Datum, Uhrzeit und Personenzahl und der Bitte, sich bei Änderungen zu melden. Zweitens ein Rückruf bei großen Gruppen, weil dort der Schaden am größten ist. Drittens eine Warteliste: Wer für einen ausgebuchten Abend anfragt, wird notiert und angerufen, sobald eine Absage eingeht.

Das No-Show-Log in der Excel-Datei hält fest, welcher Gast an welchem Tag nicht erschienen ist. Nach einigen Wochen erkennen Sie Muster — etwa bestimmte Uhrzeiten oder Gruppengrößen — und können gegensteuern, ohne pauschal alle Gäste mit Vorauszahlungen zu belasten. Wer Bestätigungen und Erinnerungen nicht mehr von Hand verschicken möchte, findet im Reservierungssystem die automatische Variante.

Datenschutz im Reservierungsbuch

Name und Telefonnummer eines Gastes sind personenbezogene Daten. Die Verarbeitung stützt sich auf die Durchführung des Vertragsverhältnisses nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — Sie brauchen die Angaben, um den Tisch bereitzuhalten und bei Änderungen zu informieren. Nach Art. 5 DSGVO gilt dabei Datenminimierung: Erfassen Sie nur, was für diesen Zweck nötig ist. Ein Feld für Allergien ist sinnvoll, ein Geburtsdatum in der Regel nicht.

Zwei weitere Punkte gehören geregelt. Die Speicherdauer: Legen Sie eine feste Frist fest, zum Beispiel 90 Tage nach dem Besuchstag, und vernichten Sie Papierblätter danach datenschutzgerecht statt im Altpapier. Und der Zugriff: Das Buch liegt nicht offen auf dem Tresen, sondern dort, wo nur berechtigte Mitarbeiter es einsehen. Bei der Excel-Datei heißt das ein geschützter Ordner statt eines gemeinsam genutzten Desktops.

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Vorschau: Aufbau des Reservierungsbuchs

Das Tagesblatt zeigt je Tisch eine Zeile und je Zeitfenster eine Spalte; darunter stehen Tagesliste, Wochenübersicht und das No-Show-Log.

Vorschau des GastroDok-Reservierungsbuchs mit Tagesblatt und Zeit-Slots
Vorschau: Tagesblatt des Reservierungsbuchs mit Zeit-Slots je Tisch.
Optional: Tipps zur Reservierungsplanung per E-Mail

Die Dateien oben sind bereits frei zugänglich. Wenn Sie möchten, schicken wir Ihnen das Reservierungsbuch zusätzlich per E-Mail und gelegentlich Tipps zur Reservierungsplanung.

Das Eintragen der E-Mail-Adresse ist freiwillig; alle Dateien stehen auf dieser Seite auch ohne Eintrag bereit. Werbliche E-Mails erhalten Sie nur, wenn Sie diese getrennt bestätigen. Hinweise zur Verarbeitung in unserer Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Reicht ein Reservierungsbuch auf Papier noch aus?
Für Betriebe mit wenigen Reservierungen pro Abend ja. Papier ist schnell, fällt nicht aus und braucht keine Einarbeitung. Sobald Gäste außerhalb der Servicezeiten buchen wollen oder mehrere Personen gleichzeitig eintragen, stößt das Buch an seine Grenze.
Wie viele Tische deckt die Excel-Vorlage ab?
Das Tagesblatt ist auf bis zu 20 Tische mit Zeit-Slots von 11:00 bis 22:30 ausgelegt. Zeilen lassen sich ergänzen; die Formeln der Wochenübersicht beziehen sich auf den eingetragenen Bereich.
Was gehört in einen Reservierungseintrag?
Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Name, Telefonnummer, Tischnummer und ein Feld für Besonderheiten wie Kinderstuhl, Allergien oder Anlass. Mehr Daten als nötig sollten Sie nicht erfassen.
Wie lange darf ich Reservierungsdaten aufbewahren?
Nur so lange, wie sie für den Zweck gebraucht werden. Nach der Veranstaltung ist der Zweck in der Regel erfüllt; viele Betriebe löschen oder vernichten die Blätter nach 90 Tagen. Legen Sie die Frist schriftlich fest und halten Sie sich daran.

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