PDF · A4/A5/DIN lang · Sofort druckfertig
Speisekarte-Vorlage als PDF: druckfertig für Gäste & Druckerei
Fertige PDF-Speisekarte für Copyshop, Farb-Laser oder Druckerei — mit Pflichtangaben, Fußnoten-Legende und A4-Format. Die Gratis-Basis dient als Sofort-Muster; das Speisekarten-Paket liefert 10 Word-Designs, die Sie beliebig anpassen und als PDF exportieren.

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Warum PDF das Standardformat für Speisekarten ist
Ein PDF liefert die Karte an Gast, Drucker und Küche exakt so aus, wie sie am eigenen Bildschirm aussieht. Word-Dokumente verschieben Zeilen und Fonts, sobald sie auf einem fremden Rechner geöffnet werden; PDFs sind pixelgenau eingefroren. Für die Karte am Tisch, für QR-Code-Karten und für den Copyshop ist PDF deshalb Pflicht.
Word oder Canva in ein druckfertiges PDF exportieren
- Word: „Datei → Speichern unter → PDF → Optionen → Standard (Online-Veröffentlichung und Drucken)". Fonts werden eingebettet, Bilder in 300 dpi konvertiert.
- Canva: „Datei → Herunterladen → PDF Druck". Für Druckereien Farbprofil CMYK und Schnittmarken aktivieren; für Copyshop und Betrieb reicht RGB.
- InDesign: „Datei → Exportieren → Adobe PDF (Druck) → PDF/X-4:2008", Beschnitt 3 mm.
Formatwahl: A4, A5 oder DIN lang?
| Format | Maß | Wann sinnvoll |
|---|---|---|
| A4 | 210×297 mm | Restaurant mit vollständigem Menü, Weinkarte |
| A5 | 148×210 mm | Café, Bistro, Frühstückskarte |
| DIN lang | 99×210 mm | Tageskarte, Cocktailkarte, Zusatzkarte |
| A3 gefaltet | 297×420 mm | Hochglanz-Menükarte, Wein- und Speiseliste kombiniert |
Papierwahl: Grammatur, Oberfläche, Farbe
- 120–170 g/m² matt oder seidenmatt: Standard für Menükarten am Tisch. Ausreichend stabil, wirkt hochwertig, blendet nicht bei Kerzenlicht.
- 100–120 g/m² für Wechsel- und Tageskarten. Günstig, gut beschreibbar bei handschriftlichen Ergänzungen.
- 80–100 g/m² weiß für laminierte Karten — die Folie erhöht die effektive Grammatur um 50–80 g.
- Recyclingpapier gut für nachhaltig positionierte Betriebe, aber weniger farbtreu — vorab Probeausdruck ansehen.
Laminieren vs. gedruckte Wechselkarten
Laminierte Karten halten Jahre, sind wischfest und hygienisch — aber unflexibel: Preisänderung heißt Neudruck plus Neu-Laminieren. Für Getränkekarten und stabile Standardkarten ist Laminieren sinnvoll. Für saisonale Speisekarten sind gedruckte Wechselkarten günstiger: der Copyshop-Ausdruck kostet 10–30 Cent pro Blatt, das Laminieren 50 Cent bis 1 Euro.
Alternative für dauerhafte Karten mit Wechsel-Elementen: laminierte Rahmenkarte plus eingelegtes Papierblatt für Tages- und Saisonangebote.
Preise auf der Karte kalkulieren, nicht schätzen
Bevor ein Preis ins PDF wandert, gehört er kalkuliert: Wareneinsatz, Gemeinkosten, Zielmarge. Der Leitfaden zur Speisekarten-Kalkulation zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Verkaufspreise ermitteln, ohne Deckungsbeitrag zu verschenken. Für die Rechnung selbst hilft der Gerichte-Kalkulator.
QR-Code-Karten: PDF ist trotzdem Pflicht
Auch für QR-Code-Karten gilt: Endpreise, Allergen- und Zusatzstoffkennzeichnung, Preisaushang am Eingang bleiben Pflicht. Legen Sie das PDF auf einer eigenen Unterseite ab (z. B. /speisekarte.pdf) und verweisen Sie mit einem QR-Code am Tisch — keine Anmeldung, keine Nutzerverfolgung, kein DSGVO-Ärger.
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Häufige Fragen
- Welches Papier eignet sich für Speisekarten?
- 120–170 g/m² mattes oder seidenmattes Offsetpapier für Karten am Tisch. Für Wechselkarten und Tageskarten reicht 100–120 g. Für laminierte Karten 80–100 g weiß, damit die Folie nicht zu dick wird.
- A4, A5 oder DIN lang — was passt zur Situation?
- A4 für Restaurants mit vielen Kategorien. A5 für Cafés, Bistros und Frühstückskarten. DIN lang (99×210 mm) für Tages-, Wein- und Cocktailkarten, die neben dem Menü liegen.
- Sollte ich laminieren oder Wechselkarten drucken?
- Laminieren nur bei stabilem Sortiment (Getränke, Standardkarte). Bei häufigen Änderungen sind gedruckte Wechselkarten günstiger — der Copyshop-Ausdruck kostet Cents statt Euro pro Neuauflage.
- Wie exportiere ich Word oder Canva in ein druckfertiges PDF?
- Word: „Speichern unter → PDF → Standard". Canva: „Herunterladen → PDF Druck", Farbprofil CMYK aktivieren, Schnittmarken bei Druckereiaufträgen.
- Brauche ich Beschnittzugabe?
- Nur für Druckerei-Aufträge mit randabfallendem Layout — meist 3 mm rundum. Für den Farb-Laser-Ausdruck im Betrieb ist Beschnitt nicht nötig.